Die Auslandskrankenversicherung

Damit die Krankenversicherung auch im Ausland gültig ist, müssen die Länder erst einem Versicherungsabkommen zustimmen. In den meisten Ländern ist das der Fall, so ist in der gesamten EU, wie in der Türkei, Israel und Tunesien die Krankenversicherung gewährt. Die Versicherung stellt ihren Mitgliedern eine entsprechende Bescheinigung aus, es handelt sich um die Health Insurance Card, da es im Notfall oft nicht zur Akzeptanz der Versicherungskarte kommt. Manchmal muss auch der Versicherte die Kosten vorstrecken, bekommt sie aber später von seiner Krankenkasse wieder. Aber Vorsicht! Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur die Kosten, die auch in Deutschland für die jeweilige Behandlung anfallen.


Die gesetzliche Krankenkasse ist somit für einen Rücktransport nicht zuständig.

Deshalb lohnt sich eine Auslandskrankenversicherung, die den Rücktransport aus dem Ausland einschließt. Die Beiträge sind niedrig, sie liegen nur bei 8 – 12 Euro. In aller Regel gelten sie für einen Auslandsaufenthalt von 42 Tagen, wenn Sie länger verreisen, dann empfiehlt sich eine spezielle Police.

Oft sind Menschen mit chronischen Erkrankungen oder in hohem Alter, von der Auslandskrankenversicherung ausgeschlossen. Sie können aber als gesetzlich Versicherte über das Kostenerstattungsverfahren Auslandsarztkosten geltend machen. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie nachweisen müssen, dass Vorerkrankungen nicht versichert werden konnten, bzw. dass Sie gar keinen Versicherungsschutz einer privaten Versicherung bekommen konnten.