Kündigung einer Krankenkasse

Einen Wechsel Ihrer Krankenkasse können Sie erst dann vornehmen, wenn die vorgegebenen Fristen eingehalten werden. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate und ist rechtzeitig zu tätigen. Die Krankenkassen werden Ihre Kündigung bestätigen, sie sind dazu gesetzlich verpflichtet. Diese Bescheinigung müssen Sie bei der neuen Krankenkasse vorlegen. Eine gesetzliche Krankenkasse können Sie jederzeit wechseln, auch schwere Vorerkrankungen sind kein Hinderungsgrund.

Bei Erhebung eines Zusatz-Beitrages haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, hier gibt es keine Bindungsfrist mehr.

Wenn Sie allerdings schon den erhöhten Beitrag bezahlt haben, entfällt Ihr Recht auf Kündigung, Sie müssen dann bis zum Ablauf der jeweiligen Frist bleiben. Die Kündigung beträgt zwei Monate, Sie müssen somit Ihren Zusatzbeitrag nicht mehr zahlen. Haben Sie aber einen Wahltarif auf drei Jahre gewählt, entfällt das Sonderkündigungsrecht, Sie können Ihre Kasse nur „normal“ kündigen.

Vor einem Wechsel sollten Sie sich immer erkundigen, welche Zusatzleistungen bezahlt werden und wie hoch der Beitrag ist. Aber prinzipiell ist jede Krankenkasse daran interessiert, viele Versicherte unter ihrem Dach zu haben, bei einem persönlichen Gespräch werden Sie gut aufgeklärt und ausführlich beraten.